Referenzen

Prof. Dr. Stefan Leible
Präsident der Universität Bayreuth

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Woche lang Diplomat sein, die Interessen seines Landes auf internationalem Parkett vertreten, sich durchsetzen, aber auch kompromissfähig sein.
Das Projekt Model United Nations bringt Studierenden aus aller Welt genau diese Fähigkei-ten nahe. Das Konzept simuliert Organe, Strukturen und Abläufe innerhalb der Vereinten Nationen. Studierende treffen sich alljährlich zu einer Konferenz, an deren Ende eine Reso-lution nach UN-Kriterien steht. Eine Delegation aus Bayreuth wird im März 2014 zu der von der Harvard University organisierten World Model United Nations Konferenz nach Brüssel fahren. Eine zweite Delegation wird die Universität Bayreuth an der von den Vereinten Nati-onen organisierten National Model United Nations Konferenz im Hauptquartier der UNO in New York international vertreten. Diese engagierten Studentinnen und Studenten haben dort die einmalige Gelegenheit, die Arbeitswelt der Vereinten Nationen genauer kennenzulernen und weltweite Kontakte zu knüpfen. Die Erfahrungen und Eindrücke im akademischen, inter-kulturellen und sozialen Bereich, die sie dort sammeln werden, sind von großem Wert. Danach werden sie wissen, wie man sich sicher auf internationalem Parkett bewegt. Die Vorbereitungen dafür nehmen jedoch viel Zeit und Energie in Anspruch, da nicht nur die Reise von den Studierenden selbst organisiert wird, sondern sie sich auch eigenständig das erforderliche Wissen aneignen.

Machen Sie sich bitte selbst ein Bild von diesem Projekt. Ich würde mich freuen, wenn Sie zu einer ähnlich positiven Meinung kämen, wie ich sie gewonnen habe. Mit Ihrer Hilfe und Ihrer finanziellen Unterstützung wird das Vorhaben gelingen.


Mit freundlichen Grüßen, Ihr

Prof. Dr. Stefan Leible


Prof. Dr. Bernhard Herz
Lehrstuhl für Geld und Internationale Wirtschaft (Universität Bayreuth)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr, dass auch im Jahr 2014 Studierende der Universität Bayreuth an den internationalen Planspielen National Model United Nations sowie World Model United Nations teilnehmen. Die beiden Planspiele , die in New  York und Brüssel stattfinden werden, bieten weltweit Tausenden von Studierenden Einblicke in die Arbeitsweise der Vereinten Nationen. Wie ist die internationale Zusammenarbeit organisiert? Was sind die diplomatischen  Verhandlungsstrategien und die Regeln der UN? Die Planspiele liefern den Studierenden so eine einmalige Möglichkeit, sich als internationale Diplomaten zu bewähren, indem sie die Interessen eines Landes in einem realitätsnahen Umfeld vertreten. Als Betreuer des Projekts befürworte ich ganz ausdrücklich diese studentische Initiative, bei der sich Theorie und Praxis auf internationalem Parkett in besonderer Weise miteinander verbinden. Unsere Studierenden, die aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen kommen, können ihre an der Universität Bayreuth erworbenen Kenntnisse ganz praktisch vertiefen und sich so auf eine spätere Tätigkeit in internationalen Organisationen optimal vorbereiten. Bis zur Ankunft in New York und Brüssel gibt es für die Bayreuther Studierenden noch umfangreiche inhaltliche sowie organisatorische Vorbereitungen zu erledigen. Dabei arbeiten die Studierenden mit größtem Engagement und viel Eigeninitiative. Insbesondere die in den vergangenen Jahren erreichten Erfolge und Auszeichnungen, zu denen ich den ehemaligen Delegationen an dieser Stelle herzlich gratuliere, sprechen für die ausgezeichnete Arbeit, die von den Studierenden im Rahmen des Projekts geleistet wird. Nicht nur deshalb verdient diese Initiative jede Unterstützung. Daher begrüße ich gerade auch die finanzielle Förderung der Bayreuther Delegation, um das Projekt für unsere Studierenden auch finanziell tragbar auszugestalten.

Ich wünsche der Bayreuther Delegation eine lehrreiche und spannende Zeit in New York und Brüssel.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Bernhard Herz


Brigitte Merk-Erbe
Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth

Sehr geehrte Damen und Herren,

für einige Bayreuther Studierende stehen in den nächsten Wochen und Monaten interessante und anstrengende Tage an: Sie nehmen an dem Projekt Model United Nations teil, das ihnen einen Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen geben wird.

Diese Studenten reisen nach monatelanger Vorbereitung im März 2014 zu den Konferenzen in Brüssel und New York. Dabei vertreten sie ein Land und verteilen sich auf die verschiedenen Organe der Vereinten Nationen – zum Beispiel Generalversammlung oder Wirtschafts- und Sozialrat. Durch diese Simulation einer UN-Konferenz erleben die Studenten hautnah, wie es sich auf der diplomatischen Weltbühne anfühlt. Sie lernen die Strukturen und Abläufe einer solchen Institution kennen und erleben fremde Kulturen. Gerade in Zeiten der Globalisierung, wo die Welt immer enger zusammenwächst, sind solche Erfahrungen im Bereich der internationalen Diplomatie Gold wert.

Bis März müssen sich die Studierenden über die Vereinten Nationen informieren, Seminare und Vorträge besuchen, sich mit den Arbeitsweisen der Gremien und der Vollversammlung der Vereinten Nationen befassen, aber auch mit aktuellen politischen und diplomatischen Themen auseinandersetzen. Darüber hinaus organisiert und plant die Bayreuther Studenten-Delegation die Reisen nach Brüssel und New York eigenständig, sodass sie damit wichtige Erfahrungen im Einwerben von Finanzmitteln, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Organisation von Veranstaltungen macht.

Tragen Sie dazu bei, dieses ehrgeizige Projekt zu verwirklichen. Unterstützen Sie die Bayreuther Delegation finanziell und ideell! Ich ermuntere alle akademischen, wirtschaftlichen und politischen Kreise, diese jungen Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Den Bayreuther Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Model United Nations wünsche ich eine erfahrungsreiche Zeit und viel Erfolg auf dem internationalen Parkett der Vereinten Nationen in Brüssel und New York.

Mit herzlichen Grüßen

Brigitte Merk-Erbe


Botschafter Miguel Berger
Stellvertretender Ständiger Vertreter
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen
New York

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frieden und Sicherheit, die Einhaltung internationalen Rechts und die Suche nach gemeinsamen Lösungen fur globale Probleme wie Klimawandel oder Terrorismus sind Kernanliegen der deutschen Außenpolitik. Aus dieser Grundüberzeugung entspringt das deutsche Bekenntnis zum Multilateralismus und zum System der Vereinten Nationen, die als einzig wirklich universelle Staatenorganisation nach wie vor über eine besondere Legitimität bei der Lösung von Konflikten verfugen. Dass die Vereinten Nationen dabei oft in den Grenzen operieren, die ihnen von den Mitgliedstaaten im Sicherheitsrat, der Generalversammlung oder anderen Organen und Unterorganisationen gesetzt werden, zeigt aktuell das Beispiel Syrien.

Umso wichtiger ist die genaue Kenntnis der Abstimmungs- und Verfahrensmechanismen der Vereinten Nationen, wie sie die Model United Nations Model Conference (MUN) vermittelt. Bei dem Projekt, das im kommenden Jahr von den Studenten der Universität Bayreuth durchgeführt wird, nehmen die Teilnehmer die Rolle eines VN-Mitgliedsstaats ein und repräsentieren diesen unter besonderer Berücksichtigung der einschlägigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage. Die Teilnahme an diesem Planspiel erfordert neben einem hohen Informationsstand auch die Fähigkeit, sich in die Positionen anderer Staaten, ihr kulturelles Erbe, die ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen sowie die Hintergründe aktueller Krisenherde einzuarbeiten.

Wie keine andere Institution stehen die Vereinten Nationen in der Welt fur die Bemühung um friedliche Konfliktlösung und strategische Friedenserhaltung. Das einzigartige Konzept des ,,Model United Nations" gibt jungen Menschen die Gelegenheit, das VN-System besser kennenzulernen und dadurch das eigene Bewusstsein fur globale Probleme und internationale Beziehungen bedeutend zu schärfen. Das Programm erhält daher meine volle Anerkennung und uneingeschränkte Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Botschafter Miguel Berger


Hartmut Koschyk
Mitglied des Deutschen Bundestags
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Finanzen

Die Planspiele der Vereinten Nationen „National Modell of United Nations“, die 2014 in New York und Brüssel stattfinden werden, bieten hervorragende Möglichkeiten für politisch engagierte junge Studentinnen und Studenten das politische System der Vereinten Nationen in all seinen Facetten kennen zu lernen und fördert sicherlich auch das Verständnis, weshalb internationale Problemstellungen oftmals nicht schnell abgehandelt werden können.

Die Teilnehmer schlüpfen in die Rolle von Diplomaten eines Mitgliedsstaates der UN und müssen dessen Interessen in simulierten Gremien wie dem Sicherheitsrat oder der Generalversammlung möglichst authentisch vertreten. Nach einer ausgearbeiteten Tagesordnung werden Resolutionen verfasst, diskutiert und verabschiedet. Zudem berichten simulierte Presseteams täglich von der Arbeit auf der Konferenz.

Es ist uneingeschränkt zu unterstützen, dass auch im kommenden Jahr rund 25 Studierende der Universität Bayreuth die Möglichkeit wahrnehmen, an dem Planspiel „Model United Nation“ teilzunehmen. Bereits seit Oktober besuchen die Teilnehmer der Delegation der Universität Bayreuth zur Vorbereitung auf das Planspiel wöchentlich eine von bekannten Persönlichkeiten und Professoren gehaltene Vorlesung zum Thema „Global Conflicts“ und es finden Seminare zu den Arbeitsweisen der Gremien sowie der Vollversammlung der Vereinten Nationen statt.

Gerade in einer Zeit, in der globale Zusammenarbeit immer wichtiger wird, gewinnen fundierte Kenntnisse der internationalen Organisationen und ihrer Entscheidungsabläufe für den akademischen Nachwuchs unseres Landes immer größere Bedeutung. Der weltweite demografische Wandel, Klimaschutz oder die wirtschaftliche und politischen Globalisierung können nur durch Partnerschaft und Zusammenarbeit gemeistert werden. Dabei spielen die Vereinten Nationen eine entscheidende, vermittelnde Rolle. Ich freue mich sehr, dass sich Studierende der Universität Bayreuth eingehend mit den Vereinten Nationen und den dort behandelten Themen beschäftigen und danke Allen, die nachhaltig dazu beitragen das Projekt für unsere Studierenden auch finanziell tragbar auszugestalten.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Delegation der Universität Bayreuth wünsche ich viel Erfolg in New York und Brüssel und interessante Einblicke in die Arbeitsweise der Vereinten Nationen!

Mit freundlichen Grüßen,

Hartmut Koschyk


Thomas Matussek
Botschafter a.D.

Sehr geehrte Damen und Herren,


aus meiner Zeit als Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York ist mir die National Model United Nation-Konferenz in guter Erinnerung geblieben, die dort alljährlich in den UN Head Quarters statiflndet. Dort werfen Delegationen junger, engagierter Menschen aus der ganzen Welt einen ganzheitlichen Blick auf den ökonomischen und politischen Zustand der Welt und streifen dabei sowohl tagespolitische als auch zukünftige Problemfelder der internationalen Politik. Die Delegierten erlernen auf einem hohen Niveau von Professionalität das Ringen um politische Kompromisse und die Notwendigkeit, in Verhandlungen mit diplomatischem Geschick vorzugehen. Sie werden nach der Teilnahme an einer MUN-Konferenz nicht zuletzt die Motive der deutschen Außenpolitik besser verstehen und beurteilen können.

Vor allem sind die National Model United Nation-Konferenz und andere MUNKonferenzen jedoch Orte des interkulturellen Kennenlernens und Austausches. Sie fordern den Delegierten penible Vorbereitung und die Bereitschaft ab, sich in die lnteressenvertretung eines Landes hineinzuversetzen, das sich von Deutschland womöglich politisch, wirtschaftlich und kulturell stark unterscheidet. Darin liegt die besondere Herausforderung für jeden einzelnen Delegierten und jede einzelne Delegierte.

Unabhängig davon, ob sich die Delegierten später selbst für eine diplomatische Laufbahn entscheiden oder anderweitig in einem internationalen Umfeld tätig werden, wird ihnen die Teilnahme am MUN-Projekt eine wertvolle Erfahrung sein und vielfältige Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung bieten. Die Delegation der Universität Bayreuth organisiert sich was Planung und theoretische sowie praktische Vorbereitung angeht komplett selbst und ist daher auf finanzielle Hilfen angewiesen. Ich möchte mich gerne für die Delegierten einsetzen und bitte auch Sie um Ihre Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Matussek
Botschafter a. D.


 

Grußwort des Bundesministers des Auswärtigen
Dr. Guido Westerwelle
für das Model United Nations Programm 2012

Den Vereinten Nationen gehören heute fast alle Staaten der Erde an. Keine andere Institution genießt eine derart umfassende politische Legitimation zur Gestaltung und Fortentwicklung gemeinsamer Werte und Normen, die das internationale Handeln von Staaten und nichtstaatlichen Akteuren leiten. Vor diesem Hintergrund sind nur die Vereinten Nationen in der Lage, gemeinsame Antworten der Weltgemeinschaft auf Fragen der Sicherheit, der Menschenrechte, der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung zu finden: Sie stehen am Schnittpunkt der wichtigsten und komplexesten Fragen, mit denen die Welt heute konfrontiert ist.

Noch bis Ende 2012 ist Deutschland nicht-ständiges Mitglied des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Deutschland übernimmt damit in besonderer Weise Verantwortung und unterstreicht die zentrale Rolle, die die Vereinten Nationen in der deutschen Außenpolitik einnehmen. Die Bundesregierung unterstützt die Anstrengungen, die Handlungsfähigkeit der
Vereinten Nationen zu stärken und ihre Institutionen den sich wandelnden Herausforderungen anzupassen. Dafür brauchen wir das Interesse, das Verständnis, aber vor allem auch das Engagement der jungen Generation für die Vereinten Nationen.

Das Programm „Model United Nations“ vermittelt ganz lebensnah ein Gefühl dafür, wie in den Vereinten Nationen Verhandlungsprozesse ablaufen und wie Entscheidungen getroffen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus inzwischen fast allen Ländern der Welt können selbst erleben, was es heißt, im Sicherheitsrat, in der Generalversammlung oder anderen Gremien der Vereinten Nationen um Lösungen zu ringen und Kompromisse zu finden. Sie müssen ganz unterschiedliche Interessen vertreten, dürfen aber gleichzeitig die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen nicht aus den Augen verlieren. Am Ende sollen verantwortungsvolle Positionen stehen, die von möglichst vielen Partnern mitgetragen
werden. In einer immer komplexeren Welt braucht Deutschland junge Menschen, die genau diese Fähigkeiten zur konstruktiven Zusammenarbeit und Problembewältigung einbringen können.

Guido Westerwelle

 

Walter Scheel
Bundespräsident a.D.

Sehr geehrte Damen und Herren,

es war einer der beeindruckendsten Augenblicke meines politischen Wirkens, als ich am 19. September 1973 vor die Generalversammlung der Vereinten Nationen treten durfte und anlässlich der Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik eine Rede gehalten habe. Es waren 28 Jahre seit Kriegsende verstrichen und es standen plötzlich zwei deutsche Außenminister vor den Delegierten. Hier zeigte sich das Schicksal unseres Volkes: Ursprung und Opfer des Krieges, geteilt ohne eigenes Zutun, nun in zwei Staaten lebend und ungewiss einer gemeinsamen Zukunft. Ich zitiere meine damalige Schlussformulierung: „Herr Präsident, der Beitritt der Bundesrepublik Deutschland macht für sich selbst noch keine Geschichte. Dennoch ist er für uns Deutsche ein historischer Tag. Gerade auch, weil der Schritt uns nicht leicht gefallen ist. Umso mehr  möchte ich Ihnen, Herr Präsident, und allen die uns heute willkommen geheißen haben, herzlich danken. Wir kommen nicht als Unbekannte zu Ihnen. Die Bundesrepublik wirkt seit vielen Jahren konstruktiv in allen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen mit. Ihre Mitarbeit in der Gesamtorganisation wir von dem gleichen Geist getragen sein. Sie werden uns immer dort finden, wo es um die internationale Zusammenarbeit geht, um die Bewahrung des Friedens und um die Rechte des Menschen. Wenn wir etwas aus eigener bitterer Erfahrung gelernt haben, dann ist es dies: Der Mensch ist das Maß aller Dinge.“

Und so hat unser Land bis heute einen großen Anteil an der Arbeit der Vereinten Nationen, worauf wir sehr stolz sein können. Es sind achtunddreißig Jahre vergangen, seit Deutschland ein Teil der Vereinten Nationen geworden ist, die seit Anbeginn einen unverzichtbaren Rahmen für konstruktiven Dialog und konzertiertes Handeln der Weltgemeinschaft darstellen.

Die Teilnahme am Model United Nations lehrt Studenten aus aller Welt, dass Ziele allein durch Kooperation und Wahrnehmen globaler Verantwortung erreicht werden können, dass nicht Diskriminierung und Totalitarismus, sondern Toleranz und Gleichberechtigung das Zusammenleben der Völker bestimmen müssen. Diesen Phrasen ihre Trivialität zu nehmen, sie nicht nur zu predigen, sondern zu leben, ist ein Akt, der gerade in einer Welt, die von so zahlreichen Nationen und Meinungen beherrscht wird, an Schwierigkeit kaum zu übertreffen ist.

Studentinnen und Studenten die Möglichkeit zu geben, diese wertvollen Erfahrungen zu sammeln, Teil des weltpolitischen Geschehens zu sein und Schritt für Schritt zum Weltbürger zu werden, ist eine lohnende Investition. Ich wünsche mir sehr, dass das Projekt weitere Früchte trägt, wünsche den Teilnehmern viele interessante und lehrreiche Erfahrungen und erhoffe eine Förderung von ihnen allen!

Ganz wie ich es 1973 gesagt habe: Der Mensch ist das Maß aller Dinge!

Walter Scheel